Bus-Topologie





Aufbau

Bei der Bus-Topologie sind alle Rechner in einer Reihe an einen Kabelstrang angeschlossen. Das Kabel ist an beiden Enden durch Endwiderstände terminiert, um Signalreflektion zu vermeiden.

Die Verkabelung erfolgte früher meistens über yellow cable / thick ethernet, das billig relativ preiswert und bei 10 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit Kabellängen bis 185 m erlaubt. Mittlerweile ist allerdings eher thin ethernet oder 'cheaper net' verbreitet.

Den Zugriff in einem Bussystem regelt das CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection) Verfahren.





Skizze zum Aufbau der Bustopologie

H (rot) : Endwiderstand
x (schwarz) : Rechner / Netzwerkgerät




Datenübertragung

Normalfall

Sollen Daten übertragen werden, sendet die Netzwerkkarte des Quellrechners eine Sequenz aus Quellrechner, Zielrechner und den Daten selbst über den Bus. Alle Rechner bis auf den Zielrechner ignorieren die Daten, dieser sendet nach Empfang der Daten eine Empfangsbestätigung an den Quellrechner.


Fehlerbehandlung

Sobald mehrere Netzwerkgeräte versuchen, gleichzeitig Daten auf dem Bus zu senden, entsteht ein Störsignal auf dem Bus, die sendenden Rechner registrieren dieses und reagieren ihrerseits mit dem Senden eines Signals, was andere an den Bus angeschlossene Machinen über die Störung informiert und für einige Zeit vom Senden weiterer Pakete abhält. Alle Rechner versuchen in gewissen Abständen erneut, ihre Daten zu übertragen, bis sie Erfolg haben.






Eigenschaften


Vorteile :

- leicht zu verlegen
- günstig


Nachteile :

- sehr geringe Ausfalltoleranz ( -> Totalausfall bei Kabelschaden in einem Segment )
- schwierige Fehlersuche ( s.o. )
- niedrige Datenübertragungsrate ( -> 1 Kabel )